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Der Fußball ist nach wie vor unbestreitbar der beliebteste Sport auf der Welt. Trotzdem schwankt die Begeisterung für diesen Mannschaftssport von Kontinent zu Kontinent – sogar von Land zu Land. Doch besonders in Europa ist der Fußballsport sehr beliebt. Sei es durch den vergleichsweise hohen Zulauf für Fußballvereine oder durch die stetig wachsenden Zuschauerzahlen.

Fankultur

Die Beliebtheit dieses Sports ist unter anderem auch besonders an der großen Vielzahl verschiedener Fanclubs und Organisationen zu sehen, die sich hierzulande rund um zahlreiche Fußballvereine gebildet haben. Ob man damit nun einen Verein aus der sechsten Liga oder einen bekannten Bundesligisten unterstützt, ist eigentlich nebensächlich: Die Leidenschaft für den Fußball und für den eigenen Verein sind elementare Dinge, die stets dafür sorgen, dass sich viele gleichgesinnte Anhänger zu verschiedenen Fan-Gruppierungen zusammenschließen.

Fußball-Fanklubs gelten oft als emotionaler Motor für die Mannschaften, da die einzelnen Klub-Mitglieder häufig mit außerordentlichem Engagement alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihren Verein, besonders bei Spielen, tatkräftig zu unterstützen. Dafür braucht man sich nur die atemberaubenden Choreografien anzusehen, die von den Fans, meistens von den Fanklubs, bei manchen Spielen auf den Zuschauerrängen präsentiert werden. Oder die verschiedenen atmosphärischen Fan-Gesänge, die mehrmals pro Spiel von den größten Fans angestimmt werden und meist in kurzer Zeit vom Rest des Stadions mitgesungen werden.

Besonders auf Unterstützung der Zuschauer und Fanklubs sind jedoch die Vereine angewiesen, die aufgrund ihres spielerischen Niveaus, und/oder ihrer vergleichsweise schwachen Infrastruktur auf vielen Ebenen nicht ausreichend finanziell versorgt sind. Dies ist besonders bei den Vereinen der Fall, die in der Regional-Liga und weiter darunter beheimatet sind. Für diese Vereine zählt buchstäblich jeder Zuschauer, der vorbeikommt, um sich ein Ticket für das bevorstehende Spiel zu kaufen. Insbesondere da diese Vereine eben nicht von einem ähnlich großen Zulauf profitieren können, wie es bei anderen Teams in den höheren Spielklassen Deutschlands der Fall ist.