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	<title>StadtLandFlucht - Das Magazin für Reise &#38; Kultur</title>
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	<description>Das Magazin für Reise &#38; Kultur</description>
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		<title>Grönland &#8211; 12 Tage auf dem Inlandeis</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 15:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Titelgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Land]]></category>
		<category><![CDATA[Ski]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon während des Fluges von Kopenhagen ins westgrönländische Kangerlussuaq erblicken wir das ganze Schmelzwasserausmaß auf dem Inlandeis. Gebannt schauen wir aus dem Fenster, auf die unter uns im Sonnenlicht grell schimmernde weiße Fläche. Hin zum Eisrand tauchen immer mehr Seen auf &#8211; verbunden durch kilometerlange Flüsse. Wie feines blaues Aderwerk durchzieht das Geflecht ohne Unterbrechung die Eislandschaft. Wahrscheinlich wäre es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1721" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1721  " title="Abendstimmung, Foto: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/09/geschichte_top.jpg" alt="- Sonnenuntergang, Foto Martin Hülle  -" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">- Abendstimmung, Foto: Martin Hülle  -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Schon während des Fluges von Kopenhagen ins westgrönländische Kangerlussuaq erblicken wir das ganze Schmelzwasserausmaß auf dem Inlandeis. Gebannt schauen wir aus dem Fenster, auf die unter uns im Sonnenlicht grell schimmernde weiße Fläche. Hin zum Eisrand tauchen immer mehr Seen auf &#8211; verbunden durch kilometerlange Flüsse. Wie feines blaues Aderwerk durchzieht das Geflecht ohne Unterbrechung die Eislandschaft. Wahrscheinlich wäre es tatsächlich sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, gewesen, dort einen Weg hindurch zu finden. Aber dem Vorhaben hatten die grönländischen Behörden in diesem Sommer frühzeitig einen Riegel vorgeschoben. Nach dem <a href="../?p=1629">Prozedere</a> um die Expedition <a href="../?p=1245">Trans-Grönland  2010</a> haben wir nur eine Genehmigung dafür erhalten, zumindest für einige <a href="../?p=1396">Filmarbeiten</a> auf das Inlandeis fliegen zu dürfen.</p>
<div id="attachment_1722" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1722" title="Zeltlager auf dem Inlandeis, Foto: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/09/geschichte_bild1.jpg" alt="- Zeltlager auf dem Inlandeis, Foto: Martin Hülle -" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">- Zeltlager auf dem Inlandeis, Foto: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;">In Kangerlussuaq warten wir zwischen Kreuzfahrttouristen auf unser Gepäck. Sie wollen auf ein Schiff, das im Fjord wartet. Wir wollen morgen einen Helikopter besteigen, der uns auf das Inlandeis fliegen soll. Das Gepäckband dreht sich in einem Affentempo, doch meine Reisetasche befördert es nicht. Wie ich später erfahre, ist sie in Kopenhagen hängengeblieben. Morgen soll sie mitkommen &#8230; na hoffentlich, unser Zeitplan ist eng gesteckt. Die meiste Expeditionsausrüstung hatten wir schon mit <a href="http://www.tnt.de/" target="_blank">TNT Express</a> vorausgeschickt, die wir auch, nach einigem hin und her, in einer Frachthalle in Empfang nehmen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nacht verbringen wir in der Polar Lodge. Ausgeschlafen gehen wir am nächsten Morgen daran, letzte Besorgungen zu tätigen, bevor Kameraman Uwe Anders und Johannes Lang mit all unserer Ausrüstung zum Helikopter-Hangar fahren. Die Ladefläche des Pickup-Taxi quillt fast über &#8230; Ich hingegen schlendere zum Flughafen und warte auf den Flieger aus Dänemark &#8211; und meine Tasche, die bestückt mit Gletscherausrüstung, Erste-Hilfe Paket, einiger Wetterschutzkleidung und einer Schneeschaufel nicht unwesentliche Dinge enthält. Doch die Warterei ist vergebens. Wieder kommt sie nicht mit. Man hätte sie schlicht und einfach vergessen mitzuschicken, obwohl gestern die Dringlichkeit nach Kopenhagen weitergeleitet wurde &#8230; Tja, noch einen Tag kann ich nicht warten. Uwe und Johannes sitzen schon im Heli mit Kurs Inlandeis. Wenn er zurückkommt, muss ich mit der restlichen Ausrüstung nachfliegen. Ich überdenke, ob wir ohne den Inhalt meiner Tasche zurechtkommen werden. Naja, müsste schon gehen &#8211; lebenswichtiges ist nicht darin. Die Offerte von Air Greenland, mir die Tasche mit einem Helikopter Seightseeing-Flug in den nächsten Tagen auf das Inlandeis nachbringen zu lassen, höre ich gerne &#8211; doch ich tue es als Ausdruck Guten Willens ab und verabschiede mich innerlich, bis zur Rückkehr vom Eis, von den Sachen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Zeit später sitze auch ich in dem Helikopter. Gute 150 Kilometer südöstlich von Kangerlussuaq hat der Pilot Uwe und Johannes in 1850 Meter Höhe auf dem Eis abgesetzt. Weiter entfernt als geplant &#8211; doch näher zum Eisrand war der Schnee zu schlecht. Zu nass, zu sumpfig. Wir benötigen 55 Minuten, um die Stelle erneut zu erreichen. Bevor wir landen, erblicke ich entfernt am Horizont die verlassene Radarstation DYE II, an der ich vor zwei Jahren während der Expedition <a href="http://www.eiswueste.org/" target="_blank">EISWÜSTE</a> vorbeigelaufen bin. Die Weitläufigkeit des Inlandeises ist mal wieder beeindruckend. Als der Heli uns allein zurücklässt, umschließt uns bald nur noch die Stille und die weiße Weite.</p>
<div id="attachment_1723" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1723" title="Grönland Transversale 2006, Foto: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/09/geschichte_bild2.jpg" alt="- Grönland Transversale 2006, Foto: Martin Hülle -" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">- Grönland Transversale 2006, Foto: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine Woche haben wir Zeit für die Filmaufnahmen, dann soll uns der Helikopter an Ort und Stelle wieder abholen. Wir haben großzügig kalkuliert &#8211; man weiß ja nie, wie das Wetter sein wird. Doch bis auf einen wolkigen Vormittag, scheint nahezu ununterbrochen die Sonne. Am Tage herrschen angenehme Temperaturen und auch in den Nächten fällt die Temperatur nur auf wenige Minusgrade. Beste Bedingungen dafür, eine Inlandeisüberquerung &#8220;nachzustellen&#8221;. Johannes und ich kommen uns schon etwas komisch dabei vor, wie wir vor der Kamera auf und ab laufen. Von links nach rechts, von rechts nach links. Mal nah dran, dann entfernter gen Horizont. Gemeinsam mit Uwe suchen und finden wir Szenen, die typisch sind für eine Expedition über das ewige Eis. Wir bauen das Zelt in der Abendsonne auf, schmelzen Schnee auf dem Benzinkocher und löffeln eine Trek&#8217;n Eat Mahlzeit. Und nach vollendetem Tageswerk kriechen wir in die Schlafsäcke &#8211; erschöpft von all der Anstrengung &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Und wie bei der <a href="http://www.groenland2006.de/" target="_blank">Grönland Transversale 2006</a> schwingen wir unsere Parawings in die Luft und gleiten vom Wind getrieben über den Schnee. Schnell sind so einige Kilometer zurückgelegt, die Zelte aus dem Blickfeld verschwunden. Dorthin zurück geht es aus eigener Kraft. Schritt für Schritt mit der schweren Kameraausrüstung in den Pulka-Schlitten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meiste Zeit liegen wir faul in den Zelten. Machen Camping auf dem Inlandeis. Essen Nudeln mit Gulasch, während die Sonne kitschig rot untergeht.</p>
<div id="attachment_1724" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1724" title="Sonnenuntergang, Foto: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/09/geschichte_bild3.jpg" alt="- Sonnenuntergang, Foto: Martin Hülle -" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">- Sonnenuntergang, Foto: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach der vereinbarten Woche melden wir uns per Satellitentelefon bei Air Greenland Charter, um die Abholzeit abzustimmen. Doch aus dem fernen Nuuk teilt man uns mit, dass es technische Probleme mit dem Heli gebe, an denen man hart arbeiten würde. Wir sollen später nochmal anrufen, man denkt am morgigen Sonntag oder Montag wieder flugfähig zu sein. Ob wir denn noch genügend Lebensmittel hätten?</p>
<p style="text-align: justify;">Was uns in den nächsten Tagen blüht, kommt einem Spießrutenlauf gleich. In regelmäßigen Abständen versuchen wir zu erfahren, wann denn nun der Helikopter kommen würde, um uns abzuholen. Doch immer wieder werden wir vertröstet. Im Laufe des Montags heißt es, dass man wahrscheinlich einen anderen Heli, der in einem Diamanten-Camp eingesetzt wird, abziehen und zu uns schicken könnte. Doch nach Rücksprache mit den dort Verantwortlichen, was Stunden zu dauern scheint, hören wir, dass das an diesem Tag doch nicht mehr ginge. Aber morgen. Morgen auf jeden Fall. Wir sollen früh um 8 wieder anrufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber am nächsten Tag, früh um 8, herrscht schlechtes Wetter. Tief hängende Wolken, Schneefall, miserable Sicht. Kein Flugwetter. Trotzdem laufend Telefonate. Als ob sich die Bedingungen von einer Stunde zur nächsten dauerhaft ändern würden. Am Nachmittag ist es uns egal und wir machen noch einige Filmaufnahmen &#8211; dieses fast White-Out Szenario hat uns noch gefehlt &#8230;</p>
<div id="attachment_1725" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1725" title="Der Heli kommt, Foto: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/09/geschichte_bild4.jpg" alt="- Der Heli kommt, Foto: Martin Hülle -" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">- Der Heli kommt, Foto: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Am Mittwoch dann, mit vier Tagen Verspätung, werden wir abgeholt. Für  die grönländische Mentalität nichts Besonderes, und aufgrund der fragilen  Wetterlagen und anspruchsvollen Flugbedingungen auch kein unübliches  Geschehen &#8211; doch wir haben nicht das Gefühl, als hätte man bei Air  Greenland Charter alles daran gesetzt, uns so bald wie möglich vom  Inlandeis abzuholen. Immerhin ist der norwegische Pilot, Geir, ein  cooler Typ. Wir verfrachten alle Ausrüstung in den Heli und kommen mit  einem Flug zurück nach Kangerlussuaq. Unterwegs machen wir noch einen Zwischenstopp:  Lässig setzt Geir den Helikopter zwischen Schmelzwasserflüssen auf  rauem Eis auf. Uwe möchte unbedingt noch einige Aufnahmen des  rauschenden Wassers haben, wie es in einer Moulin, einer Art  Gletschermühle, inmitten des Eises in die Tiefe stürzt. Spektakulär ist der Anblick. Zeichen des Klimawandels oder einfach ein faszinierendes Bild dieser Zeit?</p>
<div id="attachment_1726" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1726" title="Uwe Anders bei der Filmarbeit, Foto: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/09/geschichte_bild5.jpg" alt="- Uwe Anders bei der Filmarbeit, Foto: Martin Hülle -" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">- Uwe Anders bei der Filmarbeit, Foto: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zurück in Kangerlussuaq schaue ich am Flughafen vorbei. Und siehe da: meine Tasche ist in der Zwischenzeit angekommen! Als Entschädigung bekomme ich 1500 dänische Kronen ausgehändigt. Immerhin, das Abendessen ist damit gerettet &#8230; Moschusochsen-Burger stehen auf dem Speiseplan. Genau das Richtige nach den Tagen auf dem Inlandeis.</p>
<p style="text-align: justify;">Tags drauf besteigen wir das Flugzeug zurück nach Kopenhagen. Über dem Sandflugtdalen steigt es in die Höhe und taucht, gerade als wir die Eiskante erreichen, in die Wolken ein. Ein weiterer Blick hinab auf die bizarren Schmelzwassergebiete, die gleichsam bedrohlich und aus der Ferne betrachtet so wunderschön erscheinen, bleibt uns verwehrt.</p>
<div id="attachment_1727" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1727" title="Schmelzwasserfluß, Foto: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/09/geschichte_bild6.jpg" alt="- Schmelzwasserfluß, Foto: Martin Hülle -" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">- Schmelzwasserfluß, Foto: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachtrag</strong><br />
In der Zwischenzeit bekam ich eine weitere Information der <a href="http://www.nanoq.gl/expeditions" target="_blank">Behörden aus Grönland</a>, mit Angaben zum aktuellen Stand der Expeditionen, die sich eine Überquerung des Inlandeises zum Ziel gesetzt haben. Kernaussage: Das Verbot wird weiterhin aufrecht erhalten. Zwar ist die innere Zone des Inlandeises passierbar, die Randgebiete aufgrund des Schmelzwassers jedoch nach wie vor zu gefährlich. Expeditionen werden nur zugelassen, wenn keine komplette Inlandeisüberquerung durchgefüht wird und sich die Teams per Helikopter auf das Eis und wieder herunter fliegen lassen. Zudem muss sichergestellt werden, dass man über ausreichend finanziellen Rückhalt verfügt, um eine eventuelle Bergung aufgrund des Schmelzwassers aus eigener Tasche bezahlen zu können. Desweiteren muss der Expeditionsleiter über Erfahrung früherer Inlandeisexpeditionen verfügen. Ob Überquerungen ab Mitte September, wenn die Temperaturen niedriger und das Schmelzwasser geringer ist, wieder normal durchführbar sein werden, wird noch bekannt gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Es bleibt zu hoffen, dass die diesjährigen Bedingungen auf dem grönländischen Inlandeis eine Ausnahme darstellen und nicht zur Gewohnheit werden. Für das kommende Jahr sieht es jedefalls schon so aus, dass ungeachtet der dann herrschenden Bedingungen, Expeditionen nur in dem Zeitraum zwischen dem 15. März und dem 15. April durchgeführt werden sollen (dürfen?). Ob es dann auch einen weiteren Herbsttermin geben wird, soll sich nach den Erfahrungen des diesjährigen Herbstes zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>von Martin Hülle</em></p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.martin-huelle.de/blog/" target="_blank">Martin Hülle</a> ist Redakteur des StadtLandFlucht-Magazins. Bereits zweimal hat er das    grönländische Inlandeis überquert. Die Expedition Trans-Grönland 2010   sollte ihn erneut über das ewige Eis führen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="../?page_id=1239" target="_self">&gt;   Special: Trans-Grönland 2010</a></p>
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		<title>Ólöf Arnalds &#8211; Innudir Skinni</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ihrem vielgelobten Debut &#8220;Við og við&#8221; erscheint nun mit &#8220;Innudir Skinni&#8221; das zweite Soloalbum der isländischen Folksängerin Ólöf Arnalds. Diese taucht immer wieder im Dunstkreis von Björk, Sigur Rós und Múm auf und wurde bereits als die isländische Antwort auf Kate Bush geadelt. Man ahnt also schon, woher bei diesem Album der nordische Wind weht: Spärlich arrangierte, sehr ruhige ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1697" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1697 " title="Ólöf Arnalds, Foto: Vera Palsdottir" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/08/olofarnalds_top.jpg" alt=" - Olöf Arnalds, Foto: Vera Palsdottir -" width="600" height="401" /><p class="wp-caption-text"> - Ólöf Arnalds, Foto: Vera Palsdottir -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach ihrem vielgelobten Debut &#8220;Við og við&#8221; erscheint nun mit &#8220;Innudir Skinni&#8221; das zweite Soloalbum der isländischen Folksängerin <a href="http://www.olofarnalds.com" target="_blank">Ólöf Arnalds</a>. Diese taucht immer wieder im Dunstkreis von Björk, Sigur Rós und Múm auf und wurde bereits als die isländische Antwort auf Kate Bush geadelt. Man ahnt also schon, woher bei diesem Album der nordische Wind weht: Spärlich arrangierte, sehr ruhige und atmosphärische Melodien, meist in Form puristisch gezupfter Gitarren. Darüber die hohe elfenhafte Stimme von Ólöf Arnalds – in &#8220;Surrender&#8221; gar im Duett mit Björk –, die ihre Songs auf isländisch vorträgt und dadurch deren Wirkung nochmals verstärkt. Das Konzept ist nicht neu für isländische Musiker, zumal der Einfluss von Produzent Kjartan Sveinsson (Sigur Rós) deutlich zu hören ist. Dennoch ist diese Art von Musik immer wieder schön und lässt von einer Reise auf diese wundervolle Insel träumen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Text: Ralf Bresser</em></p>
<div id="attachment_1700" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-1700 " title="Innudir Skinni" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/08/olofarnalds_bild1.jpg" alt="- Innudir Skinni -" width="250" height="228" /><p class="wp-caption-text">- Innudir Skinni -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Album erscheint am 13.09.2010 beim Label &#8220;One Little Indian&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.olofarnalds.com" target="_blank">&gt; Ólöf Arnalds</a><a href="http://www.myspace.com/olofarnalds" target="_blank"><br />
&gt; Ólöf Arnalds auf Myspace</a><a href="http://www.facebook.com/OlofArnalds" target="_blank"><br />
&gt; Ólöf Arnalds auf Facebook</a></p>
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		<title>Dieter Nuhr &#8211; Nuhr fotografiert!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 17:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieter Nuhr ist einer der erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands.  Weniger bekannt ist, dass er ursprünglich an der Universität  Essen, der ehemaligen Folkwangschule, Geschichte und bildende Kunst studierte. Und mit seiner bildkünstlerischen Arbeit hat  Nuhr nie aufgehört: Zunächst als Maler tätig, wandte er sich in den  vergangenen Jahren vor allem der Fotografie zu. Nuhrs fotografische  Arbeiten – ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1680" title="Dieter Nuhr - Nuhr fotografiert!" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/08/nuhrfotografiert_top.jpg" alt="Dieter Nuhr - Nuhr fotografiert!" width="600" height="435" /></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.nuhr.de/" target="_blank">Dieter Nuhr</a> ist einer der erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands.  Weniger bekannt ist, dass er ursprünglich an der Universität  Essen, der ehemaligen Folkwangschule, Geschichte und bildende Kunst studierte. Und mit seiner bildkünstlerischen Arbeit hat  Nuhr nie aufgehört: Zunächst als Maler tätig, wandte er sich in den  vergangenen Jahren vor allem der Fotografie zu. Nuhrs fotografische  Arbeiten – auf Reisen durch alle fünf Kontinente und Länder wie Indien, China, Peru oder Iran aber auch Griechenland, Botsuana und Deutschalnd entstanden – sind  dokumentarisch, muten bisweilen melancholisch an, und damit ganz anders,  als man das von dem Kabarettisten erwarten würde. In dem Bildband <a href="http://kerber-verlag.de/content/bookshow.asp?le=german&amp;CurPage=3&amp;ref=reihe.PA&amp;id=1136&amp;strKaufen=false&amp;xsearch=" target="_blank">Nuhr fotografiert!</a>, der anlässlich der gleichnamigen Ausstellung erschienen ist, gibt es nun einen Einblick in die Fotokunst von Dieter Nuhr.</p>
<div id="attachment_1688" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1688" title="Bhutan, Foto: Dieter Nuhr" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/08/nuhrfotografiert_bild1.jpg" alt="- Bhutan, Foto: Dieter Nuhr -" width="600" height="300" /><p class="wp-caption-text">- Bhutan, Foto: Dieter Nuhr -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Motive seiner  Fotografien sind neben Eindrücken des Alltags in fernen  Ländern und  Kulturen, beiläufigen Straßenszenen und Stillleben, immer  wieder  Landschaften. Der Mensch kommt darin, wenn nicht in Bildern  bunter Massen im sozialistischen Nordkorea, oft nur am Rande vor. Nuhrs  Fotokunst  zeigt eine noch kaum bekannte, tiefgründige und ernste Seite  des  intelligenten Wortakrobaten – und seine Sicht auf die Welt durch  die  Kameralinse.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Das Foto zeigt immer nur ein Standbild. In einer Welt, die längst der Logik des bewegten Bildes verfallen ist, ist jedes festgefrorene Bild ein Haltepunkt. Hier wird gezeigt, was in der Realität niemals zu sehen ist: die unbewegte Welt. Es gibt sie nicht, und doch ist sie da. Wir können sie eine Zeit lang festhalten &#8211; was für eine Freude.&#8221; <em>Dieter Nuhr</em></p>
</blockquote>
<div id="attachment_1689" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1689" title="Nordkorea, Foto: Dieter Nuhr" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/08/nuhrfotografiert_bild2.jpg" alt="- Nordkorea, Foto: Dieter Nuhr -" width="600" height="300" /><p class="wp-caption-text">- Nordkorea, Foto: Dieter Nuhr -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Fotografien von Dieter Nuhr sind gekennzeichnet von grafischer Reinheit, klaren Strukturen und linearen Rastern. Sie wirken so &#8220;ausformuliert&#8221; wie die Texte Nuhrs. Auf den ersten Blick zuweilen etwas langweilig anmutend, offenbaren sie ihre ganze Wirkung erst bei längerer Betrachtung. Es lohnt genauer hinzusehen, Details aufzuspüren und durch die Fotos zu wandern &#8211; ganz so, als wäre man selbst auf Reisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Anfang des Buches ist den Aufnahmen ein Text Dieter Nuhrs vorangestellt, in dem Nuhr in seiner bekannten Art und Weise unnachahmlich darüber philosophiert was Kunst ist und was es heißt Künstler zu sein und zu werden. Mit dem ihm eigenen feinsinnigen Humor beschreibt er ebenso den Antrieb, der ihn zu seinen Fotografien geführt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieter Nuhr zeigt sich auch mit seinen Bildern als guter Beobachter, der wie in seinen Texten Gesehenes verdichtet und in seinen sorgfältig komponierten Fotoarbeiten reflecktierend in Erscheinung treten lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausstellung <a href="http://www.nuhr.de/ausstellungen" target="_blank">Nuhr fotografiert! Fotokunst von Dieter Nuhr</a> ist vom 12. September bis 31. Oktober 2010 im Stadtmuseum Siegburg zu sehen. Weitere Stationen folgen 2011, u.a. im Kloster Bentlage, Rheine.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Text: Martin Hülle</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dieter Nuhr</strong><br />
Nuhr fotografiert!<br />
Kerber Verlag</p>
<p style="text-align: justify;">Herausgeber:<br />
Melanie Eber und Klaus Thelen im Auftrag der Stadt Ratingen</p>
<p style="text-align: justify;">mit einem Textbeitrag von Dieter Nuhr</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Publikation erschien anlässlich der Ausstellung:<br />
Nuhr fotografiert! Fotokunst von Dieter Nuhr</p>
<p style="text-align: justify;">2010.  120 Seiten, 101 farbige Abb.<br />
29 x 21,5 cm, Hardcover, gebunden<br />
€ 26,80 (D), CHF 42,-</p>
<p style="text-align: justify;">ISBN 978-3-86678-396-6</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.nuhr.de" target="_blank">&gt; Dieter Nuhr</a></p>
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		<title>TourNatur 2010: Ziele, Ausrüstung und Beratung für Wanderer</title>
		<link>http://www.stadtlandflucht.de/?p=1673</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit 5.000 Reisezielen, modernster Ausrüstung und Beratungsangeboten von 275 Ausstellern bietet die Wander- und Trekkingmesse TourNatur in Düsseldorf vom 03. bis 05. September ein Komplettangebot für die liebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen. 39,8 Millionen aktive Wanderer gibt es in Deutschland, die insgesamt jedes Jahr 3,6 Milliarden Kilometer zurücklegen. Dabei spielt die passende Ausrüstung eine ebenso wichtige Rolle wie eine attraktive Destination. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1675" title="TourNatur, Foto: TourNatur" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/08/tournatur_top.jpg" alt="TourNatur, Foto: TourNatur" width="600" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mit 5.000 Reisezielen, modernster Ausrüstung und Beratungsangeboten von 275 Ausstellern bietet die Wander- und Trekkingmesse <a href="http://www.tournatur.com" target="_blank">TourNatur</a> in Düsseldorf vom 03. bis 05. September ein Komplettangebot für die liebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen. 39,8 Millionen aktive Wanderer gibt es in Deutschland, die insgesamt jedes Jahr 3,6 Milliarden Kilometer zurücklegen. Dabei spielt die passende Ausrüstung eine ebenso wichtige Rolle wie eine attraktive Destination. Bei der TourNatur, der einzigen Publikumsmesse für Wandern und Trekking, finden Wanderfans ein breites Angebot, das klar in einen touristischen und einen Ausrüstungsbereich gegliedert ist. Gleichzeitig findet während der TourNatur ein umfangreiches Fachprogramm für Wandertouristiker statt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Für jeden Geschmack das passende Ziel</h3>
<p style="text-align: justify;">Exotische Fernziele präsentieren sich bei der TourNatur ebenso wie die beliebten Mittelgebirge, Wanderdestinationen in Österreich, Frankreich oder auf den Mittelmeerinseln und stadtnahe Wege und Erholungsgebiete für Tagesausflüge. Insgesamt vereint die TourNatur rund 5.000 Wanderdestinationen unter einem Dach. Die Besucher können sich informieren, Kartenmaterial kaufen und Reisen buchen, außerdem stellen die Aussteller je nach Bedürfnis individuelle Pakete zusammen. Dank flexibler Mobilitätsangebote und Gepäcktransport bleiben dabei kaum Wünsche offen. Lebendige Eindrücke von Wegen und Regionen vermitteln die Vorträge auf der Bühne &#8220;Rastplatz&#8221;. Hier finden auch Auszeichnungen von Wanderwegen sowie Vorträge zum Wandern mit GPS-Navigation statt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Gut beraten und zweckmäßig ausgerüstet</h3>
<p style="text-align: justify;">Bei kurzen Touren reichen gute Wanderschuhe und ein Rucksack, bei längeren Wanderungen sollten Funktionskleidung und eine gute Karte nicht fehlen. Die zweckmäßige und passende Ausrüstung zu finden ist nicht leicht und erfordert fachkundige Beratung. Die bekommen die Besucher der TourNatur im Ausrüstungszentrum &#8220;TourParcours&#8221;, in dem unabhängige Wanderexperten über moderne Funktionstextilien und wichtige Ausrüstungsgegenstände informieren. Gleichzeitig stehen sie für individuelle Fragen der Besucher zur Verfügung und geben Tipps bei der Wahl der passenden Ausrüstung. In der Zeltstadt sind verschiedene Zelttypen aufgebaut und der Sinnespfad holt den Wald in die Messehalle.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Zwei Messen mit einem Ticket besuchen</h3>
<p style="text-align: justify;">Die TourNatur ist von Freitag bis Sonntag, 03. bis 05. September 2010, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Eintrittskarten für die TourNatur gelten auch für den parallel stattfindenden CARAVAN SALON und kosten für Erwachsene 12 Euro. Kinder, Schüler und Studenten zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis. Die Karten sind ab August in den Kunden-Centern des VRR und für ADAC-Mitglieder auch in den ADAC-Geschäftsstellen erhältlich. Die Eintrittskarte im Vorverkauf beinhaltet die kostenlose Hin- und Rückfahrt zum Messegelände mit allen VRR-Verkehrsmitteln am Tage des Messebesuches (DB 2.Kl.). Die Eintrittskarte an der Tageskasse beinhaltet die kostenlose Rückfahrt im VRR -Gebiet. Eine Übersicht über wohnortnahe Verkaufsstellen und weitere Informationen rund um die TourNatur gibt es auf der Website <a href="http://www.tournatur.com" target="_blank">www.tournatur.com</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.tournatur.com" target="_blank">&gt; TourNatur</a></p>
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		<title>Grünes Licht für die grüne Insel</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 10:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Titelgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch eine Woche, dann fliegen Johannes Lang, der Naturfilmer Uwe Anders und ich nach Grönland. Nach dem ganzen Prozedere um die Expedition Trans-Grönland  2010 haben wir mittlerweile auch endlich die Genehmigung erhalten, um zumindest für die Filmarbeiten auf das Inlandeis fliegen zu dürfen. Nach wochenlangem hin und her haben wir grünes Licht für die grüne Insel. Nun gut, bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1662" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1662" title="Grönland, Fotos: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/08/grueneslicht_top.jpg" alt="- Grönland, Fotos: Martin Hülle -" width="600" height="199" /><p class="wp-caption-text">- Grönland, Fotos: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Noch eine Woche, dann fliegen Johannes Lang, der Naturfilmer Uwe Anders und ich nach Grönland. Nach dem ganzen <a href="http://www.stadtlandflucht.de/?p=1629">Prozedere</a> um die Expedition <a href="../?p=1245">Trans-Grönland  2010</a> haben wir mittlerweile auch endlich die Genehmigung erhalten, um zumindest für die <a href="http://www.stadtlandflucht.de/?p=1396">Filmarbeiten</a> auf das Inlandeis fliegen zu dürfen. Nach wochenlangem hin und her haben wir grünes Licht für die grüne Insel. Nun gut, bei weitem nicht das, was wir ursprünglich anviesiert hatten &#8211; eine Inlandeis-Überquerung von Küste zu Küste ist doch etwas anderes &#8211; aber besser als komplett mit leeren Händen dazustehen &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Anreise an Grönlands Westküste, werden wir von Kangerlussuaq aus mit einem kleinen Helikopter hinauf auf das Inlandeis fliegen. Soweit, dass wir hinter die gefährlichen Schmelzwasserbereiche kommen. Und soweit, dass richtiges Inlandeisfeeling aufkommt. Nichts als Eis und Schnee in alle Himmelsrichtungen. Kein Berg, kein &#8220;Land&#8221; in Sichtweite. Für etwa eine Woche werden wir dort lagern, mit unseren Pulka-Schlitten über die weiße Weite ziehen und bei guten Windverhältnissen mit Parawings segeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Retour geht es auf dem gleichen Wege. Der Heli wird uns abholen und zurückfliegen nach Kangerlussuaq. Erneut hinweg über Gletschersumpf, Schmelzwasserflüsse und -seen. Ich bin schon sehr gespannt, ob sich dieser Bereich in diesem Jahr tatsächlich schlimmer präsentiert als ich es bei meinen beiden Expeditionen <a href="http://www.groenland2006.de/" target="_blank">2006</a> und <a href="http://www.eiswueste.org/" target="_blank">2008</a> erlebt habe.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>von Martin Hülle</em></p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.martin-huelle.de/blog/" target="_blank">Martin Hülle</a> ist Redakteur des StadtLandFlucht-Magazins. Bereits zweimal hat er das   grönländische Inlandeis überquert. Die Expedition Trans-Grönland 2010  sollte ihn erneut über das ewige Eis führen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="../?page_id=1239" target="_self">&gt;   Special: Trans-Grönland 2010</a></p>
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		<title>Grönland, wir kommen!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 17:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Titelgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Ski]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, eine Expedition über das grönländische Inlandeis ist für uns in diesem Jahr nicht möglich. &#8220;Trans-Grönland&#8221; wird es nicht geben. Dennoch fliegen wir Mitte August auf die grüne Insel &#8211; und auch auf das Inlandeis! Aber der Reihe nach &#8230; In den letzten Wochen hatten wir weiterhin versucht, eine Lösung zu finden und eine Überquerung des Inlandeises doch noch möglich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1630" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1630" title="Grönland und das Inlandeis; Fotos: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/wirkommen_top.jpg" alt="- Grönland und das Inlandeis; Fotos: Martin Hülle -" width="600" height="199" /><p class="wp-caption-text">- Grönland und das Inlandeis; Fotos: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nein, eine Expedition über das grönländische Inlandeis ist für uns in diesem Jahr nicht möglich. &#8220;Trans-Grönland&#8221; wird es nicht geben. Dennoch fliegen wir Mitte August auf die grüne Insel &#8211; und auch auf das Inlandeis! Aber der Reihe nach &#8230; In den letzten Wochen hatten wir weiterhin versucht, eine Lösung zu finden und eine Überquerung des Inlandeises doch noch möglich zu machen, nachdem Schmelzwasser auf dem Eis alle noch ausstehenden Sommer-Expeditionen über den Haufen geworfen hatte (StadtLandFlucht berichtete: <a href="http://www.stadtlandflucht.de/?p=1525">Grönland fällt ins Wasser! Oder nicht?</a>). Und nachdem die grönländischen Behörden über Wochen nicht erreichbar waren, wir keinen Schritt in der Planung voran kamen, sahen wir dann doch noch ein Licht am Ende des Tunnels. Telefonisch stellte man uns in Aussicht, dass wir vielleicht doch starten könnten, wenn wir, wie von uns vorgeschlagen, im Osten und etwas später als ursprünglich geplant aufbrechen und wir erst Anfang September an der Westküste ankommen würden, zu einer Zeit, wenn dort das Schmelzwasserproblem aufgrund tieferer Temperaturen nicht mehr in dem Maße gegeben wäre.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch ohne schriftliche Genehmigung kommt man in Grönland nicht weit. Und ohne Versicherung auch nicht. Diese Versicherung, die eventuelle Bergungskosten übernimmt, hatten wir im Hinblick auf unseren ursprünglichen Reiseplan schon abgeschlossen. Aber aufgrund mehrerer Expeditionen, die im Frühjahr vom Inlandeis evakuiert werden mussten, zog die Versicherung nun die Vereinbarung zurück, sofern Änderungen an der Zeitplanung und der Route/Laufrichtung vorgenommen würden. Der Grund: die Kosten einer Evakuierung werden nur übernommen, wenn es sich um medizinische Notfälle handelt. Unüberwindbares Schmelzwasser gehört nicht dazu. Bei den Expeditionen im Frühjahr gab es da Unstimmigkeiten, die nun aufgearbeitet werden müssten. Bis dahin widerruft die englische Versicherung P.J.Hayman ihr Engagement und wir standen endgültig ohne die Möglichkeit einer Inlandeisüberquerung noch in diesem Jahr da.</p>
<p style="text-align: justify;">Es blieb nur noch eine Chance, zumindest die <a href="http://www.stadtlandflucht.de/?p=1396">Filmaufnahmen</a> zu retten, die wir im Laufe der <a href="../?p=1245">Trans-Grönland  2010</a> Expedition machen wollten: die Inlandeisüberquerung über Bord zu werfen und nur für die Filmerei auf das Eis zu fliegen. So kämen wir in keinster Weise mit den gefährlichen Schmelzwasserzonen in Kontakt, könnten einen Kurztrip im schon versicherten Zeitraum durchführen und hätten so wenigstens einen Aspekt der Expedition gerettet. Die Behörden signalisierten grünes Licht, und auch wenn uns hier noch eine offizielle Genehmigung des Chief Constable und Island Command Grönlands fehlt, haben wir alles notwendige in die Wege geleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausrüstung ist gepackt. Morgen geht sie mit <a href="http://www.tnt.de" target="_blank">TNT Express</a> auf die Reise nach Kangerlussuaq. Von dort werden wir mit einem kleinen Helikopter für etwa eine Woche auf das Inlandeis fliegen und gemeinsam mit dem Naturfilmer Uwe Anders an der Dokumentation “Wildnis im Schatten des Eises” arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>von Martin Hülle</em></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.martin-huelle.de/blog/" target="_blank">Martin Hülle</a> ist Redakteur des StadtLandFlucht-Magazins. Bereits zweimal hat er das  grönländische Inlandeis überquert. Die Expedition Trans-Grönland 2010 sollte ihn erneut über das ewige Eis führen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="../?page_id=1239" target="_self">&gt;   Special: Trans-Grönland 2010</a></p>
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		<title>GORE-TEX® Experience Tour</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Land]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bei der GORE-TEX® Experience-Tour können sich junge Outdoor-Begeisterte aus ganz Europa für verschiedene Outdoor Challenges auf Facebook bewerben. Ob Expedition, Reportage oder Filmwettbewerb – Gore bietet mit diesem einzigartigen Projekt allen die Möglichkeit, Experten und professionelle Athleten bei verschiedensten Projekten zu begleiten und von Ihnen zu lernen. Die Erstbegehung eines Gipfels, eine Dokumentation in der schottischen Wildnis, eine Foto-Expedition auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1622" title="Gore-Tex Experience Tour" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/ExperienceTop.jpg" alt="Gore-Tex Experience Tour" width="600" height="360" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der <a href="http://www.facebook.com/GORETEX.OutdoorProducts" target="_blank">GORE-TEX<sup>®</sup> Experience-Tour</a> können sich junge Outdoor-Begeisterte aus ganz Europa für verschiedene Outdoor Challenges auf <a href="http://www.facebook.com/GORETEX.OutdoorProducts" target="_blank">Facebook</a> bewerben. Ob Expedition, Reportage oder Filmwettbewerb – Gore bietet mit diesem einzigartigen Projekt allen die Möglichkeit, Experten und professionelle Athleten bei verschiedensten Projekten zu begleiten und von Ihnen zu lernen. Die Erstbegehung eines Gipfels, eine Dokumentation in der schottischen Wildnis, eine Foto-Expedition auf Norwegens Lofoten oder mit den eigenen Händen einen Schuhklassiker konstruieren.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1620" style="margin: 0px 10px 0px 0px;" title="Gore-Tex Experience Tour" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/ExperienceLogo.jpg" alt="Gore-Tex Experience Tour" width="210" height="300" />Das Ziel</h3>
<p style="text-align: justify;">Die GORE-TEX<sup>®</sup> Experience Tour startet im Herbst 2010 mit den ersten Projekten und hat ein ehrgeiziges Ziel: die Experten und die junge Outdoor-Gemeinde zusammenzubringen. Dazu hat die Marke GORE-TEX<sup>®</sup> Outdoor-Spezialisten aus ganz Europa mobilisiert, die ihre Erfahrungen und Leidenschaft teilen und weitergeben möchten. Die Experience Tour lässt neue Ansätze und Ideen entstehen, die den Outdoor-Sport weiterbringen und weiterentwickeln.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Experten</h3>
<p style="text-align: justify;">Zu den Profis gehören die viermalige Weltmeisterin im Eisklettern Ines Papert, der Extremkletterer Robert Jasper, der prämierte Outdoor-Dokumentarfilmer der BBC Cameron McNeish sowie der Schuhhersteller Meindl mit den beiden Inhabern Lukas und Lars Meindl. Da die Tour längerfristig angelegt ist, werden weitere Experten folgen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Projekte</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Projekte sind weitgefächert: neben alpinen Expeditionen sind auch Abenteuer in urbanem Umfeld möglich. Die Bandbreite ergänzen Disziplinen, die indirekt mit dem Sport zu tun haben, wie Outdoor-Fotografie oder TV-Dokumentationen. Auch hier werden talentierte Youngsters gesucht, die sich an der Seite eines Pros entfalten möchten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">An der Seite von Profis zum Outdoor-Traum</h3>
<div id="attachment_1607" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1607" title="Cameron McNeishs Wildnistreck – Leben abseits der Zivilisation im wildesten schottischen Hinterland, Foto: GORE-TEX Experience Tour" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/ExperienceMcNeish.jpg" alt="- Cameron McNeishs Wildnistreck – Leben abseits der Zivilisation im wildesten schottischen Hinterland -" width="600" height="360" /><p class="wp-caption-text">- Cameron McNeishs Wildnistreck – Leben abseits der Zivilisation im wildesten schottischen Hinterland -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die GORE-TEX<sup>®</sup> Experience Tour ist auf der Suche nach zwei jungen, enthusiastischen Personen, die fit, hart im Nehmen, lernbegierig sowie aufgeschlossen sind und sich auf eine Herausforderung einlassen wollen. Die erfolgreichen Bewerber werden an einer einwöchigen Expedition teilnehmen, während der sie erfahren werden, was Abgeschiedenheit wirklich bedeutet. Sie werden unter der Anleitung von Cameron McNeish – Großbritanniens erfahrenstem Abenteurer – zusammenarbeiten, um all die Fähigkeiten zu erlernen, die sie zum Überleben im wildesten schottischen Hinterland benötigen. Sie werden ihre Erfahrungen auf Film aufzeichnen und an den letzten zwei Tagen des mehrtägigen Trecks auf sich alleingestellt sein. Mit einer Videokamera bewaffnet werden sie Tagebuch von ihren Tagen und Nächten allein in Knoydart führen.</p>
<div id="attachment_1613" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1613" title="Mit Ines Papert in Zentral-Asien Neuland erklimmen, Foto: Gore-Tex Experience Tour" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/ExperiencePapert.jpg" alt="- Mit Ines Papert in Zentral-Asien Neuland erklimmen -" width="600" height="360" /><p class="wp-caption-text">- Mit Ines Papert in Zentral-Asien Neuland erklimmen -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die GORE-TEX<sup>®</sup> Experience Tour sucht junge Leute, die davon träumen an einer Erstbegehung teilzunehmen. Bei diesem Projekt wird eine Person die Weltmeisterin im Eisklettern, Ines Papert, und ein Team nach Zentral-Asien begleiten und in einem Blog von ihren Erlebnissen berichten.                Das Ziel ist die Erstbegehung einer sehr hohen und schwierigen Wand, die Mixed-Route eines 5oooers. Gesucht wird ein junger, erfahrener Alpinist, dessen Elemente Schnee und Eis sind und dem gefriergetrocknete Nahrung sowie lange Tagesmärsche nichts ausmachen. Er wird zwar nicht auf dem Gipfel stehen, aber das Team in allen Phasen der Vorbereitung und den Akklimatisationstouren begleiten. Die unvergesslichen Höhepunkte schildert er oder sie in einem Blog und hält sie mit der Kamera fest.</p>
<div id="attachment_1609" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1609" title="Hands on! Schuhherstellung hautnah, Foto: Gore-Tex Experience Tour" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/ExperienceMeindl.jpg" alt="- Hands on! Schuhherstellung hautnah -" width="600" height="360" /><p class="wp-caption-text">- Hands on! Schuhherstellung hautnah -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Meindl, eine der traditionsreichsten und berühmtesten Schuhmanufakturen der Welt, öffnet seine Türen und ermöglicht zwölf Teilnehmern eine Trekking-Schuh Legende selbst zu bauen. Sie erhalten Einblick und Anleitung in die Geheimnisse des traditionellen und innovativen Schuhhandwerks. Jeweils sechs Endverbraucher und Handelsvertreter werden einen der erfolgreichsten GORE-TEX-Trekkingschuhe der Welt &#8211; den Meindl ISLAND MFS mit über 1 Million verkauften Exemplaren &#8211; selbst bauen. An zwei Tagen geben die Inhaber Lukas und Lars Einblick, wie 300 Jahre altes Schuhhandwerk funktioniert. Gemeinsam mit einem Produktspezialisten von Gore erklären sie alles von der Lederausstanzung über das Nähen und Tapen des GORE-TEX<sup>®</sup>-Futters bis hin zur Montage. In dem zweitägigen Workshop können die Anwärter die gelernte Theorie in die Praxis umsetzen und am Ende ihre selbst konstruierten Trekking-Schuhe für das nächste Outdoor-Erlebnis mit nach Hause nehmen.</p>
<div id="attachment_1611" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1611" title="An der Seite von Robert Jasper zum Outdoor-Traum, Foto: Gore-Tex Experience Tour" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/ExperienceJasper.jpg" alt="- An der Seite von Robert Jasper zum Outdoor-Traum -" width="600" height="360" /><p class="wp-caption-text">- An der Seite von Robert Jasper zum Outdoor-Traum -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei der GORE-TEX<sup>®</sup> Experience Tour haben Nachwuchs-Kletterer die einzigartige Möglichkeit, ihren alpinen Traum mit einer Kletter-Legende zu verwirklichen. Diese einzigartige Aktion richtet sich an kreative Kletterer, die schon immer einmal mit einem der besten Alpinisten ihren Outdoor-Traum in den Alpen erleben wollen. Im Rahmen der GORE-TEX<sup>®</sup> Experience Tour besteht die Aussicht darauf, gleich drei Tage an der Seite von Robert Jasper in Eis und Fels eine persönliche Herausforderung zu meistern. Dabei steht es dem Youngster ganz frei, wie konkret diese drei Tage aussehen und was er von dem Spezialisten lernen und gemeinsam mit ihm erfahren möchte. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Bewerbung und Information</h3>
<p style="text-align: justify;">Die GORE-TEX<sup>®</sup> Experience Tour wird über die Facebook Seite <a href="http://www.facebook.com/GORETEX.OutdoorProducts" target="_blank">http://www.facebook.com/GORETEX.OutdoorProducts</a> kommuniziert und begleitet. Die Anwärter durchlaufen ein Online-Bewerbungsverfahren. Neben Fan-Votes werden eine Jury, die sich aus Experten aus dem Outdoor-Bereich zusammensetzt, und der Profi selbst, die Kandidaten ermitteln. Für Informationen während des Projekts sorgen die Teilnehmer in Realtime, in dem sie regelmäßig über das Erlebte mit Text und Bild bloggen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.facebook.com/GORETEX.OutdoorProducts" target="_blank">&gt; GORE-TEX<sup>®</sup> Experience-Tour auf Facebook</a></p>
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		<title>Mountainbikeparadies Tirol</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 13:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisewelt]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur schwer lassen sich die Augenlieder öffnen, zu gemütlich ist es doch um 7 Uhr in einem Bett! Aber das idyllische Kuhglockengeläut passt einfach gar nicht zu dem in den Tiefen des Bewusstseins  verankerten üblichen schrillen Weckergebimmel. Was ist los? Ach ja: Fahrrad und Berge stehen auf dem Programm. Deshalb liege ich hier im österreichischen Lermoos im Hotel und direkt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1576" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1576" title="Es läuft, Foto: Martin Böhm" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/mountainbike_top.jpg" alt="- Es läuft, Foto: Martin Böhm -" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">- Es läuft, Foto: Martin Böhm -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nur schwer lassen sich die Augenlieder öffnen, zu gemütlich ist es doch um 7 Uhr in einem Bett! Aber das idyllische Kuhglockengeläut passt einfach gar nicht zu dem in den Tiefen des Bewusstseins  verankerten üblichen schrillen Weckergebimmel. Was ist los? Ach ja: <a href="http://www.bergzeit.de/fahrrad.html" target="_blank">Fahrrad</a> und Berge stehen auf dem Programm. Deshalb liege ich hier im österreichischen Lermoos im Hotel und direkt neben dem Schlafzimmerfenster befindet sich standesgemäß eine Herde Kühe. Der Blick zur Zugspitze ist noch etwas wolkenverhangen, aber der Wetterbericht verspricht Sonne. Dem Tourismusverband zufolge soll es hier Mountainbikestrecken der Weltklasse geben. Das werde ich nun in den nächsten Tagen mit mehreren Radlern genauer überprüfen! Wir werden von den insgesamt 1000 km des <a href="http://www.bike.tirol.at" target="_blank">Bike Trail Tirol</a> die Karwendeletappe von Ehrwald bis zum Achensee unter die Reifen nehmen. Vorbei an der Ehrwalder Alm, Scharnitz, dem Karwendelhaus und Plumsjoch.</p>
<h3 style="text-align: justify;">360° Naturkino</h3>
<p style="text-align: justify;">Fix wird der <a href="http://www.bergzeit.de/fahrradrucksack.html" target="_blank">Fahrradrucksack</a> gepackt, im stylischen Hotel ein Riesenfrühstück verspachtelt und dann gehts ab auf das <a href="http://www.bergzeit.de/mountainbike.html" target="_blank">Mountainbike</a>. Vorbei an neugierigen Eseln führt die Strecke nach einigen Metern gemütlichen Einrollens auf Schotterstraßen, direkt in den ersten Anstieg. Mit jedem Höhenmeter wird auch das Wetter besser. Oben auf der Alm scheint die Sonne, weder durch Wolken oder Bäume gehindert, zwischen den Lüftungsschlitzen des Radhelms auf den ohnehin schon stark erhitzten Kopf. Ein atemberaubendes Bergpanorama läuft als 360° Naturkino um uns herum. Das langsame Knirschen der Stollenreifen wechselt nun in surrendes Hochgeschwindigkeitsrauschen, da sich der Weg das wilde und romantische Gaistal hinunter windet. Die Strapazen der Auffahrt sind vergessen und der Kopf wird durch den Fahrtwind angenehm gekühlt. Um weiterer Überhitzung vorzubeugen, werden die Flußfurten in angemessenem Tempo durchgeführt. Besser als jede Dusche!</p>
<div id="attachment_1578" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1578" title="Ganzkörperdusche mit Spaßfaktor, Foto: Martin Böhm" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/mountainbike_bild1.jpg" alt="- Ganzkörperdusche mit Spaßfaktor, Foto: Martin Böhm -" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">- Ganzkörperdusche mit Spaßfaktor, Foto: Martin Böhm -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Vorbei am Wetterstein und an der Mieminger Kette, folgen wir einer mit Trails gespickten Strecke nach Seefeld. Tellerweise erliegen wir den Versuchungen in Form von Rahmschnitzel, Salaten und Nudeln. Durch einige Regentropfen hindurch bleibt der Blick am Mountainbike hängen. Eigentlich steht es auf dem Parkplatz ziemlich gut, aber das Etappenziel auf 1765 m liegt noch einige Kilometer und hunderte Höhenmeter entfernt. Da es von Bike Tirol ein GPS basiertes Rennen gibt, werden die kleinen Navigationshelfer nun gestartet und bis zum Karwendelhaus auf Zeit gefahren. Gut, dass ich auch zum Fotografieren hier bin und eine super Ausrede habe, um hin und wieder eine Entspannungspause einzulegen …</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mitten im Karwendel</h3>
<p style="text-align: justify;">Nach einigen Stunden schiebt sich das an die steilen Flanken der umliegenden Berge gebaute Karwendelhaus ins Blickfeld. Oben angekommen beziehen wir die urgemütlichen Zimmer und genießen das Berghütten-Flair. Als isotonische Flüssigkeit müssen einige Weißbier herhalten und es steht der wohlverdienten Nachtruhe nichts mehr im Wege. Voller Tatendrang und mit ausgeruhter Beinmuskulatur geht es tags darauf auf den 800 Höhenmeter Downhill ins Engtal. Zwei Fahrvarianten sind möglich: ein Singletrail mit technischen Passagen oder eine breite Schotterstrecke für die Geschwindigkeitsliebhaber. Die Bremsscheiben werden heiß und die Federung hat einiges an Arbeit zu leisten. Durch die wundervolle Bergwelt abgelenkt, fällt die Auffahrt Richtung Plumsjoch relativ leicht. Allerdings scheint das Wetter heute gegen Überhitzung der Radler vorbeugen zu wollen und es gibt eine zweistündige Dauerdusche aus dunklen Wolken. Der Hüttenwirt am Pass nimmt es gelassen und feuert den Ofen an. Hier lassen sich die nassen Klamotten trocknen und die Energiespeicher wieder mit Kohlehydraten und sonstigen Leckereien füllen.</p>
<div id="attachment_1580" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1580" title="Breite &quot;Waldautobahn&quot;, Foto: Martin Böhm" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/mountainbike_bild2.jpg" alt="- Breite &quot;Waldautobahn&quot;, Foto: Martin Böhm -" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">- Breite &quot;Waldautobahn&quot;, Foto: Martin Böhm -</p></div>
<h3 style="text-align: justify;">Abwärts!</h3>
<p style="text-align: justify;">Wir lassen uns Zeit, und für die folgende steile Abfahrt hat sich das Wetter wieder beruhigt. Das Downhill-Highlight kann beginnen. Ein erster Blick die Bergflanke hinunter: Das wird ein Spaß! Serpentine an Serpentine schraubt sich der Weg in die Tiefe. Jetzt wünsche ich mir mein <a href="http://www.bergzeit.de/bionicon.html" target="_blank">Bionicon</a> Mountainbike mit per Knopfdruck einstellbarem Fahrwerk. Das steht leider zu Hause, aber das Leihfahrrad ist auch ganz gut in Schuss und somit gibts nur eins: Sattel absenken, nicht die Konzentration verlieren und aufpassen, dass die Mundwinkel nicht in der Dauergrinsestellung festwachsen. Noch ganz benommen von der rauschenden Talfahrt gehts direkt an den Achensee. Gemütlich lassen wir die Eindrücke der letzten Tage im Entspannungsbereich des Hotels Revue passieren und kommen zum einstimmigen Fazit: Der Tourismus-Verband Tirol hat nicht zu viel versprochen: wirklich ein grandioses Mountainbike Gebiet!</p>
<div id="attachment_1582" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1582" title="Downhill, Foto: Martin Böhm" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/07/mountainbike_bild3.jpg" alt="- Downhill, Foto: Martin Böhm -" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">- Downhill, Foto: Martin Böhm -</p></div>
<h3 style="text-align: justify;">Fakten zur Strecke:</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erster Tag</strong><br />
Streckenlänge: 58 km<br />
Höchster Punkt: 1765 m (Karwendel Haus)<br />
Höhenmeter aufwärts: 1791 m<br />
Höhenmeter abwärts: 1024 m<br />
Benötigte Zeit: 6,5 Stunden<br />
Schwierigkeitsgrad: 2 Mittel, sportlicher Mountainbiker<br />
Asphaltierte Straße: 0,4 %<br />
Single Trails: 27,7 %<br />
Schotterstraßen: 71,9 %</p>
<p><strong>Zweiter Tag</strong><br />
Länge: 42 km<br />
Höchster Punkt: 1805 m<br />
Höhenmeter aufwärts: 1050 m<br />
Höhenmeter abwärts: 1881 m<br />
Benötigte Zeit: 4,5 Stunden<br />
Schwierigkeit: 3 Schwer, geübte Biker<br />
Single Trails: 26,2 %<br />
Schotterstraßen: 73,8 %</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Informationen</strong><br />
Bike Tirol: <a href="http://www.bike.tirol.at" target="_blank">www.bike.tirol.at</a><br />
Erste Übernachtung: <a href="http://www.cube-biberwier.at" target="_blank">www.cube-biberwier.at</a><br />
Zweite Übernachtung: <a href="http://www.karwendelhaus.com" target="_blank">www.karwendelhaus.com</a><br />
Dritte Übernachtung: <a href="http://www.wiesenhof.at" target="_blank">www.wiesenhof.at</a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Text und Fotos: Martin Böhm</em></p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><a href="http://www.fairoutdoor.de" target="_blank">Martin Böhm</a> hat Geographie studiert und ist seit Jahren in der Outdoor-Branche im Bereich Marketing tätig. Informationen gibt es auf seinem privaten Blog <a href="http://www.fairoutdoor.de" target="_blank">www.fairoutdoor.de</a> und seiner Internetseite <a href="http://www.visufix.de" target="_blank">www.visufix.de</a>.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.visufix.de" target="_blank">&gt; Martin Böhm</a></p>
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		<title>Wild Wonders of Europe &#8211; Das Buch</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 13:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Bildband von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND dokumentiert Europas unbekannte Wildnis und öffnet den Blick für die faszinierende Vielfalt der Tiere, Pflanzen und Landschaften auf unserem Kontinent. &#8220;Wild Wonders of Europe&#8221; hält viele Überraschungen parat: vor den Azoren schlafen Pottwale, in Polen grasen urzeitliche Wisente, vor der Küste Maltas tummeln sich Seepferdchen und in Grönland durchstreifen Polarfüchse verschneite Gebirge. Nicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1544" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1544" title="Braunbär in Finnland, Foto: Staffan Widstrand" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/06/wildwonders_top.jpg" alt="- Braunbär in Finnland, Foto: Staffan Widstrand - " width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">- Braunbär in Finnland, Foto: Staffan Widstrand - </p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein neuer <a href="http://www.wild-wonders.com/the_book.asp" target="_blank">Bildband</a> von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND dokumentiert Europas unbekannte Wildnis und öffnet den Blick für die faszinierende Vielfalt der Tiere, Pflanzen und Landschaften auf unserem Kontinent. <a href="http://www.wild-wonders.com" target="_blank">&#8220;Wild Wonders of Europe&#8221;</a> hält viele Überraschungen parat: vor den Azoren schlafen Pottwale, in Polen grasen urzeitliche Wisente, vor der Küste Maltas tummeln sich Seepferdchen und in Grönland durchstreifen Polarfüchse verschneite Gebirge. Nicht nur die Tiere auch die Landschaften sind spektakulär: Die isländischen Vulkane sind so beeindruckend wie die tosenden Wasserfälle in Kroatien, in den Gebirgen Transsilvaniens finden sich naturbelassene Pfade, die kaum ein Mensch betreten hat, und auf rumänischen Almen ziehen Schäfer wie seit Jahrhunderten mit ihren Herden durch die Berge. Diese fotografische Wucht, die auf den Leser trifft, ist das Ergebnis des größten Naturfotografie-Projekts der Welt: Von Albanien bis Zypern waren 69 der besten Tier- und Naturfotografen 14 Monate lang in den 48 europäischen Ländern unterwegs und brachten mehr als 200.000 noch nie gesehene Bilder mit nach Hause. Die 300 besten wurden für dieses Buch ausgewählt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bildband führt in unbekannte europäische Regionen: in die Karpaten, zu den Äußeren Hebriden, ins griechische Pindosgebirge, nach Andorra, Bulgarien, Weißrussland, Lappland und Spitzbergen. Das Fotoprojekt will Europäer für ihre eigene Heimat begeistern, denn vor unserer Haustür gibt es viele spektakuläre Naturschauspiele und wunderschöne Landschaften – mit großen Gebirgen und tiefen Schluchten, sanften Steppen, ewigem Eis und weiten Wüsten. Das Buch illustriert, dass eine europäische Identität sich nicht nur auf kulturelle Errungenschaften gründet, sondern sich auch in einer Natur widerspiegelt, die uns die europäische Einheit längst vorlebt: So wachsen bestimmte Pflanzen nicht nur in den Alpen, sondern sind auch in den Karpaten und den Pyrenäen zu finden. Für die großen Flüsse und Gebirgsketten, die sich durch mehrere Länder ziehen, spielen Grenzen ohnehin keine Rolle. Überall in Europa sind kleine und große Wunder zu entdecken. Mit den berauschend schönen Bildern wollen die ambitionierten Fotografen die Aufmerksamkeit auf positive Entwicklungen im Naturschutz lenken: So sind viele Tiere bei uns wieder heimisch geworden, darunter Otter und Biber, aber auch Singschwäne, Seeadler, Kegelrobben, Wölfe und Bären. Wenn wir uns engagiert um unsere &#8220;Wild Wonders&#8221; kümmern, wird uns Europas Natur auch in Zukunft mit vielen wilden Überraschungen belohnen.</p>
<div id="attachment_1547" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1547" title="Vulkan Stromboli in Italien und Roter Thun in Malta, Fotos: Olivier Grünewald und Solvin Zankl" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/06/wildwonders_bild1.jpg" alt="- Vulkan Stromboli in Italien und Roter Thun in Malta, Fotos: Olivier Grünewald und Solvin Zankl -" width="600" height="200" /><p class="wp-caption-text">- Vulkan Stromboli in Italien und Roter Thun in Malta, Fotos: Olivier Grünewald und Solvin Zankl -</p></div>
<h3 style="text-align: justify;">Hintergrund: Wilde Wunder aus Europa – in einem Buch, das glücklich macht!</h3>
<p style="text-align: justify;">Stellen Sie sich das einmal vor: 69 der besten Tier- und Naturfotografen reisen 14 Monate lang durch 48 Länder Europas und bringen Bilder aus den entlegendsten Gegenden unseres Kontinents mit – von wilden Tieren, atemraubenden Landschaften und seltenen Pflanzen. Der Leser kann nur ungläubig fragen &#8220;Ist das wirklich Europa?&#8221; Ja, unser Kontinent birgt faszinierende Naturschätze, die die meisten seiner Bewohner weder kennen – geschweige denn ahnen, dass es diese Pflanzen, Tiere und Landschaften vor unserer Haustür gibt. Wir sind mittlerweile häufiger in Nordamerika oder Asien unterwegs, als dass wir die Karpaten, die Äußeren Hebriden, das Pindosgebirge, Andorra, Bulgarien oder Lappland erkunden. Wenige haben schon mal Geschöpfe wie Wisent, Vielfraß, Riesenhai oder Saiga-Antilope gesehen oder wissen, dass in Südeuropa Tausende von Geiern brüten. Wer hat schon von wilden Regionen wie den Plitvicer Seen, der Bagerova-Steppe, Landmannalaugar, Tichá, Sierra de Gredos, Padjelanta oder Durmitor gehört?</p>
<p style="text-align: justify;">Europas Natur ist spektakulär und vielfältig – und es lohnt sich, hier auf Entdeckungstour zu gehen. Schon nach kurzem Durchblättern macht das Buch klar, dass wir mit unserer mangelnden Kenntnis über Europa etwas verpasst haben. Der landschaftliche Reichtum unseres Kontinents reicht von den Wüsten und Salzmarschen Spaniens über die dichten Laubwälder Mitteleuropas bis zur arktischen Tundra, von Spitzbergen und Franz-Josef-Land. Von den saftig grünen Atlantikküsten Irlands und den Britischen Inseln bis zu den weiten Steppen Russlands und der Ukraine. Und vom niederländischen Wattenmeer bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen, Karpaten und des Großen Kaukasus. Mit tropischen Arten wie Bienenfressern, Ginsterkatzen, Skorpionen und Geckos am einen und arktischen Geschöpfen wie Eisbären, Walrossen und Moschusochsen am anderen Ende. Egal ob Fisch, Vogel, Bär, Libelle, Schmetterling, Geier, Wasserfall, Pilz, Blumenwiese oder Schlucht – überall gibt es Naturschönheiten zu entdecken, die es verdienen, den Namen &#8220;Wild Wonders&#8221; zu tragen. Die Fotos des Bildbands wollen für Europa begeistern: Egal, ob kämpfende Bartgeier in Spanien, der märchenhafte Bizac-Klamm in Transsilvanien, eine Butterblumenweise in Italien, ein frisch geschlüpftes Säbelschnäbler-Küken auf der niederländischen Insel Texel oder der Blick über die Böhmischen Berge – jede Aufnahme macht Lust, den Fotografen nachzufolgen, auch aufzubrechen und Europa neu zu entdecken.</p>
<div id="attachment_1552" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1552" title="Salzmarsch in Spanien, Foto: Diego Lopez" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/06/wildwonders_bild2.jpg" alt="- Salzmarsch in Spanien, Foto: Diego Lopez -" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">- Salzmarsch in Spanien, Foto: Diego Lopez -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mit vielen Details zu den abgebildeten Tieren und Pflanzen erhält der Leser weiterführende Informationen, die etwas über die Gefährdung einer Art oder die Erholung des Bestands aussagen und andere interessante Hinweise geben. Wie, dass Bartgeier so saure Magensäfte haben, dass sie sogar Knochen verdauen können. Oder dass Mönche früher mit den Alkaloiden der weißen Seerose ihr sexuelles Verlangen zügelten. Neben den berauschenden Fotos und den vielen Hintergrundinformationen ist das Schöne und Erfreuliche an diesem Buch, dass es vor allen Dingen eines zeigt: Wilde Tiere haben wieder eine Heimat in Europa gefunden. Natürlich sind die roten Listen nach wie vor gefüllt, und in manchen Ländern ist die Wilderei immer noch stark verbreitet, die moderne Forst- und Landwirtschaft verursacht erhebliche Probleme, und unsere Meere stehen durch massive Überfischung vor einer Katastrophe. Aber, ja aber – und das ist die Kernaussage dieses Buches – es gibt große Erfolge, die vor allen Dingen auf das Konto einer engagierten und weit verzweigten Naturschutzbewegung gehen. Die Menschen haben den Tieren nach langen Jahren der Zerstörung von Lebensraum wieder einen Platz gegeben. Und so wird jeder, der denkt, dass die Natur hierzulande dem Niedergang geweiht ist, mit diesem Buch eines Besseren belehrt. Viele Tiere und Pflanzen, denen die Ausrottung drohte, sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Es war ein zentrales Anliegen des Fotoprojekts, auf diese Erfolge der Naturschutzbewegung zu verweisen. So ist die Liste der Tier- und Vogelarten, die sich in den letzten 30 Jahren stark vermehrt haben, wirklich beeindruckend: Der Otter ist zurückgekehrt in Regionen, in denen er einst verbreitet war. Auch der Biber und die Bart- und Lämmergeier. Im großen Stil der Seeadler. Der Kranich und der Singschwan, der Wolf, der Bär, der Luchs. Sogar der Vielfraß, die Großtrappe und der Weißstorch. Die Kegelrobbe, der Schwertwal, der Weißwal, der Zwergwal und der Blauwal, das größte Säugetier, das je auf diesem Planeten lebte. Diese Reihe lässt sich weiter und weiter führen – dank einer entschlossenen und kompetenten Naturschutzarbeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1555" style="margin: 5px 10px 0px 0px;" title="Wild Wonders of Europe - Das Buch" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/06/wildwonders_buch.jpg" alt="Wild Wonders of Europe - Das Buch" width="250" height="300" />Natürlich können auch die beeindruckendsten Fotos nicht darüber hinweg täuschen, dass es immer noch Regionen gibt, in denen Singvögel erbarmungslos gejagt werden, Wölfe vergiftet, Saiga-Antilopen illegal in Massen getötet und ziehende Greifvögel abgeschossen werden. Diese Bräuche gehören in die Vergangenheit, nicht in die Zukunft. Dasselbe gilt für die massiven Staats- und EU-Subventionen, mit denen die Zerstörung einzigartiger Lebensräume gefördert wurde. Stattdessen sollten wir die Wildtiere in unser Leben lassen, vielleicht so wie die Einwohner der rumänischen Stadt Brasov: An die Hochhaussiedlung Racadau grenzt ein Wald, in dem Dutzende von Braunbären leben, die nachts durch die Straßen der Siedlung streifen. Die 25.000 Einwohner haben sich an die Bären gewöhnt – und sind stolz auf sie. Man kann Familien sehen, die abends Hand in Hand auf Bärenbeobachtungstour an den Tierfamilien vorbeispazieren. Sogar im Stadtgebiet von Berlin haben sich rund 5.000 Wildschweine niedergelassen, in London und Paris gibt es Fuchsbauten und in Helsinki nisten Uhus auf den Dächern der Innenstadt. Die Erfolge der Naturschutzbewegung und dieses Fotoprojekt werfen aber auch die Frage auf, wie sich die Natur entfalten könnte, wenn wir noch ein, zwei Schritte weitergingen und den Arten und Ökosystemen noch ein kleines bisschen mehr ungestörten Freiraum geben würden. Wie erstaunlich, bereichernd und vielfältig könnte das erst sein? Nicht nur für die wild lebenden Tiere, sondern auch für uns …</p>
<p style="text-align: justify;">100 der besten Fotos des Projekts werden im Rahmen der  <a href="http://www.wild-wonders.com/exhibition.asp" target="_blank">Outdoor-Ausstellung</a> &#8220;Wild Wonders of Europe&#8221; gezeigt, die Ende Mai in  Den Haag eröffnet wurde und durch zahlreiche Länder in Europa tourt.</p>
<p style="text-align: justify;">NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND<br />
Wild Wonders of Europe – unbekannt, unerwartet, unvergesslich<br />
Autoren Peter Cairns, Florian Möllers, Staffan Widstrand, Bridget Wijnberg<br />
2010. 288 Seiten, 300 Fotos<br />
€ 39,95 (D)</p>
<p style="text-align: justify;">ISBN 978-3-86690-174-2</p>
<p><a href="http://www.wild-wonders.com" target="_blank">&gt; Wild Wonders of Europe</a></p>
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		<title>Grönland fällt ins Wasser! Oder nicht?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hülle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Titelgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Land]]></category>
		<category><![CDATA[Ski]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bisherigen Vorbereitungen der Expedition Trans-Grönland  2010 liefen nach Plan. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Inlandeis, ist der Erhalt der Expeditionsgenehmigung, ohne die man nicht aufbrechen darf. Der Genehmigungsantrag muss spätestens 12 Wochen vor dem Start der Expedition beim Ministry of Domestic Affairs, Nature and Environment eingereicht werden. Zusätzlich ist der Abschluss einer Versicherung nötig, die eventuelle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1526" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1526" title="Schmelzwasser auf dem grönländischen Inlandeis, Fotos: Martin Hülle" src="http://www.stadtlandflucht.de/wp-content/uploads/2010/06/inswasser_top.jpg" alt="- Schmelzwasser auf dem grönländischen Inlandeis, Fotos: Martin Hülle -" width="600" height="199" /><p class="wp-caption-text">- Schmelzwasser auf dem grönländischen Inlandeis, Fotos: Martin Hülle -</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die bisherigen Vorbereitungen der Expedition <a href="../?p=1245">Trans-Grönland  2010</a> liefen nach Plan. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Inlandeis, ist der Erhalt der Expeditionsgenehmigung, ohne die man nicht aufbrechen darf. Der Genehmigungsantrag muss spätestens 12 Wochen vor dem Start der Expedition beim <a href="http://www.nanoq.gl/expeditions" target="_blank">Ministry of Domestic Affairs, Nature and Environment</a> eingereicht werden. Zusätzlich ist der Abschluss einer Versicherung nötig, die eventuelle Bergungskosten übernimmt, und die Registrierung eines Notsenders, mit dem im Falle eines Falles Hilfe herbeigerufen werden kann. Erst wenn alle benötigten Papiere und Dokumente zusammengetragen sind und den Behörden vorliegen, zudem noch eine ordentliche Summe bezahlt ist, mit welcher der Bürokratismus finanziert werden soll, steht der Expeditionsgenehmigung eigentlich nichts mehr im Wege. So zumindest bei meinen beiden früheren <a href="http://www.martin-huelle.de/start/index.php?page=3&amp;lang=de" target="_blank">Expeditionen</a> über das grönländische Inlandeis. Doch in diesem Jahr läuft es anders.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis zum Ende des letzten Jahres war das Danish Polar Center in Kopenhagen für die Vergabe der Genehmigungen verantwortlich. Seit diesem Jahr ist es eine Behörde des Government of Greenland, die sofort einige Änderungen eingeführt hat. Nicht nur, dass die Genehmigung nun mit 4000 DKK zu Buche schlägt, sondern auch was die Laufoptionen betrifft, wurden Einschränkungen vorgenommen. In den Sommermonaten Juli und August ist es nun nicht mehr erlaubt, das Inlandeis von Ost nach West zu überqueren. Erfahrenen Eiswanderern erschließt sich diese Neuregelung nicht, da eine Expedition in dieser Richtung gerade in den Spätsommermonaten von Vorteil wäre. Auch wir wollten ursprünglich, wie bei meinen vorigen Expeditionen auch, wieder in dieser Richtung laufen. Nur aufgrund der neuen Regeln haben wir uns schließlich auf einen Start im Westen und eine Ankunft im Osten eingelassen. Nun gut, alles schien dennoch seinen Weg zu gehen, aber dann &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ende Mai, wir hatten alle Unterlagen fristgerecht eingereicht und warteten nur noch auf den Erhalt der Genehmigung, kam eine Email aus Grönland an alle Expeditionsleiter, der in diesem Jahr noch nicht gestarteten Expeditionen, mit dringenden Informationen für Sport-Expeditionen. Darin war zu lesen, dass aufgrund warmen Wetters und demzufolge hohen Schmelzwasseraufkommens in den westlichen Bereichen des Inlandeises, auf einer Breite von etwa 50 km, alle Überquerungen des Eises ab dem 28. Mai abgesagt werden. Eine Expedition hätte wegen des Schmelzwassers schon evakuiert werden müssen. Bis zum 15. September bleibt das Innere Grönlands geschlossen. Ob danach für einen Zeitraum bis zum 15. Oktober Expeditionen wieder möglich sein sollen, dafür würde die Situation zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe des Sommers neu eingeschätzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier die offizielle Information des Government of Greenland:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Due to warm weather and thereby following melting of the surface of  the icecap ALL east-west / west-east crossing of the icecap is as of  28th May 2010 cancelled.</p>
<p>The Government of Greenland has with reference to § 11 in the  Executive Order on travel in remote parts of Greenland followed the  advice by the Island Command Greenland and the Police and has stopped  all east-west / west-east crossing of the icecap between May 28th and  September 15th 2010.</p>
<p>The situation on the icecap will be evaluated during the summer to  determine whether it will be secure to reopen the route by September  15th 2010.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diese Absage unserer Expedition wirft nicht nur alle Pläne über den Haufen, sondern trifft auch auf Unverständnis. Bei meinen Inlandeis-Überquerungen <a href="http://www.groenland2006.de" target="_blank">2006</a> und <a href="http://www.eiswueste.org" target="_blank">2008</a> trafen wir am Ende der Expeditionen beide Male auf Gletschersumpf, Flüsse und Seen, was zwar Schwierigkeiten bereitete, jedoch nicht unmöglich war zu überwinden. Sollte die Situation in diesem Jahr extremer sein? Der Norweger Christian Eide, der in diesem Frühjahr das Inlandeis bereits zum achten Mal überquert hat, berichtet, dass der Prozess der Schneeschmelze zwar 10 bis 15 Tage früher eingesetzt hätte als in den letzten Jahren, es aber ansonsten keine Probleme gegeben hätte. Die Evakuierung einer Expedition, wie es in allen Jahren häufiger vorkommt, ist kein Maßstab und vielfach auf geringe Erfahrung und schlechte Vorbereitung zurückzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Anfang Juni versuchen wir nun mit den grönländischen Behörden eine Lösung zu finden, die es uns möglich macht, doch noch in diesem Sommer eine Überquerung des Inlandeises zu starten. Bislang allerdings ohne Erfolg. Unsere Vorschläge und Alternativpläne stoßen auf taube Ohren. Auch Christian Eide, der für den Spätsommer weitere Expeditionen mit seinem Reiseunternehmen <a href="http://www.latitude.no" target="_blank">L&#8217;atitude</a> plant, hofft auf eine Lösung.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden nun weiterhin daran arbeiten, die Grönländer beim Government of Greenland davon zu überzeugen, dass wir früh im August unsere Expedition starten dürfen. Und das zudem im Osten, entgegen des grundsätzlichen Verbots einer Ost-West Expedition zu dieser Jahreszeit. Denn im Grunde ist diese Richtung zu der Zeit deutlich sicherer. Anfang August gibt es keine Schmelzwasserprobleme an der Ostküste, sondern nur im Westen. Wenn wir die Westküste dann Ende August/Anfang September erreichen würden, sind dort auf dem Eis die Tempereaturen schon wieder soweit gefallen, dass der Schnee nicht mehr schmilzt und die momentan gefährlichen Randzonen passierbar sind. Doch wie es scheint, ist diese Tatsache den Behörden auf Grönland nicht bekannt &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ob es uns gelingt, die Expedition in diesem Sommer doch noch durchzuführen, ist unklar. Langsam läuft uns auch die Zeit davon, um noch rechtzeitig alle weiteren Vorbereitungen treffen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>von Martin Hülle</em></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.martin-huelle.de/blog/" target="_blank">Martin Hülle</a> ist Redakteur des StadtLandFlucht-Magazins. Bereits zweimal hat er das grönländische Inlandeis überquert. Die Expedition Trans-Grönland 2010 wird ihn erneut über das ewige Eis führen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="../?page_id=1239" target="_self">&gt;   Special: Trans-Grönland 2010</a></p>
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